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Schon früh hat mich die Faszination der Fotografie in ihren Bann gezogen.
Begonnen hat meine Leidenschaft dafür nachdem mir mein Opa seine ausgediente Balgenkamera der Firma AGFA schenkte.
Zuerst wild in der Gegend herumknipsend und alles was mir vor die Linse kam auf den damals 6-Bilder-Mittelformat-Film gebannt, entwickelte ich doch schon bald ein Gespür für außergewöhnliche Perspektiven und Blickwinkel.
Vielleicht lag das ja auch an meiner Körpergröße...
Irgendwann hatte das gute Stück dann auch bei mir ausgedient. Der Zahn der Zeit nagte am Balg und er bekam, auch durch mein zum Teil ungestümes Temperament, Risse und in den Falzecken Löcher. Das Resultat waren überbelichtete Bilder.
So konnte es nicht weitergehen!
Nun musste Papa´s Kamera herhalten.
24 oder 36 Bilder konnte man damit schon auf den Film bringen und im Fotogeschäft gab es auch schon Filme mit unterschiedlicher
ISO-Empfindlichkeit.
Da mein Vater seine Dinge immer zu pflegen hegte, war er natürlich nicht allzu begeistert die Kamera oft in den Händen seines Sohnes
zu wissen.
Dann war es soweit. Zu meinem 12. Geburtstag bekam ich dann eine Kamera geschenkt. Einfach war sie! Schön war sie! MEIN war sie!
Ab dann wurde geknipst was die Filme hergaben und die ISO-Werte erlaubten. Im Alter von 14 Jahren nahm ich dann an meinem ersten Workshop für analoge Fotografie teil. Toll war´s. Bis, ja bis mein Schätzchen dann bei einer Fahrradtour verloren ging.
Nun hieß es: Sparen, sparen, sparen! Jede müde Mark wurde da auf die Seite gelegt um so bald als möglich wieder in den Besitz einer Kamera zu gelangen.
Mit 16 war ich dann soweit und konnte mir nach Plünderung meines Sparbuches meine erste, eigene Spiegelreflex leisten.
Eine YASHICA mit einem 50mm f/1.8 Kit-Objekitv war´s und gleich noch ein 80-200mm f/4 Schiebezoom im Lederköcher dazu, Skylightfilter inklusive. Später kam dann noch ein METZ-Stabblitz dazu.
Mit dieser Kamera hatte ich viele Jahre meine Freude und wohl die meisten Bilder bis dahin geschossen. In einem Urlaub kam dann jedoch irgendwo am Strand mal Sand ins Gehäuse und sie wurde somit unbrauchbar.
Diese Kamera und die meines Opa´s sind heute noch in meinem Besitz.
Die Zeit der Digital-Fotografie brach an und es war klar, daß ich so ´ne Kamera haben musste. Ich kaufte mir eine kleine zigarettenschachtelgroße Zoom-Kamera und war froh kein so sperriges Ding mehr mit mir rumschleppen zu müssen.
Mit dieser wurde ich jedoch nie richtig glücklich - klar nach einer Spiegelreflex!
Nach Jahren des Herumärgerns und dadurch auch der Vernachlässigung meiner früheren Leidenschaft legte ich mir dann endlich wieder eine “richtige” Kamera zu. Spiegelreflex und digital versteht sich!

Zu meiner Ausrüstung zähle ich heute eine CANON EOS 60D sowie folgendes Equipment: EF-S 10-22mm f/3.4-4.5 USM, EF 50mm f/1.4 USM,
EF 24-105mm f/4 L IS USM, EF 100mm f/2.8 L Makro IS USM, EF 70-200mm f/2.8 L IS USM II, Speedlight 580EXII, Makro-Flash-Kit, Stativ,
Retro-Adapter, Vierwege-Makroschlitten, diverse Filter und einiges an Kleinkram.

Genialitaet

 

 

 

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